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Märkte fbr / DFN-Redaktion · 3. November 2026, 06:31 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Morgenbriefing: DAX-Indikation steigt 0,63 Prozent, US-Futures bremsen

Europa startet vor Xetra mit eigener Stärke, während S&P- und Dow-Futures nachgeben. Am Nachmittag rücken JOLTS-Daten und der US-Wahltermin in den Blick.

Illustration: Morgenbriefing: DAX-Indikation steigt 0,63 Prozent, US-Futures bremsen

Der auffällige Teil dieser Vorbörse liegt nicht in Asien, sondern in Europa. Die DAX-Indikation steht bei 25.981 Punkten und damit 0,63 Prozent höher. Der EuroStoxx 50 liegt mit 6.176 Punkten sogar 0,73 Prozent im Plus. Das ist eine kräftige europäische Vorgabe für einen Morgen, an dem die US-Futures kein klares grünes Licht geben.

Die Wall Street bremst eher, als dass sie anschiebt. Der S&P-500-Future notiert bei 7.566 Punkten und liegt 0,12 Prozent im Minus. Der Nasdaq-Future hält sich mit 28.144 Punkten knapp 0,06 Prozent im Plus. Der Dow-Future fällt mit 51.937 Punkten um 0,38 Prozent. Die Botschaft ist nüchtern: Europa bekommt Rückenwind aus den eigenen Indikationen, nicht aus einem breiten US-Risikosignal.

Asien übergibt Europa ein geteiltes Signal

In Asien läuft der Handel ohne klare Richtung aus. Der Nikkei 225 steht bei 63.082 Punkten und verliert 0,33 Prozent. Der Hang Seng steigt dagegen auf 23.515 Punkte und liegt 0,52 Prozent vorn. Damit übergibt Asien keinen einheitlichen Trend an Frankfurt. Es ist eher ein Staffelstab mit zwei Farben: Japan rot, Hongkong grün.

Auch die Nebenmärkte liefern kein schlichtes Risk-on-Bild. Gold fällt um 0,83 Prozent auf 3.937 Dollar. Öl WTI steigt um 0,56 Prozent auf 97,00 Dollar. EUR/USD notiert bei 1,1196 leicht höher, USD/JPY liegt bei 157,89 fast unverändert. Bitcoin tritt mit 76.585 Dollar und minus 0,13 Prozent auf der Stelle.

Was heute zählt: US-Jobs und US-Politik

Am Nachmittag rückt zuerst der US-Arbeitsmarkt in den Blick. Um 16:00 Uhr kommen die offenen Stellen nach JOLTS. Erwartet werden 7,15 Millionen nach 7,08 Millionen zuvor. Für die Zinsdebatte zählt weniger die zweite Nachkommastelle als die Richtung: Ein robuster Stellenmarkt gibt der Fed weniger Grund zur Eile, ein schwächerer Markt macht die Zinssenkungsfantasie wieder leichter verkäuflich.

Worauf jetzt achten
  • 9:00 Uhr: Xetra-Eröffnung, die DAX-Indikation bei 25.981 Punkten setzt die Messlatte.
  • 16:00 Uhr: USA: Offene Stellen (JOLTS), erwartet werden 7,15M nach 7,08M zuvor.
  • 16:16 Uhr: USA: Congressional Elections, im Kalender als wichtig markiert.

Der zweite US-Termin ist politischer. Im Kalender steht um 16:16 Uhr der Eintrag zu den Congressional Elections. Märkte lesen solche Termine meist erst dann hart, wenn daraus Mehrheiten, Haushaltsrisiken oder Steuerpfade entstehen. Genau deshalb kann ein politischer Termin an einem zunächst technischen Handelstag Gewicht bekommen.

Für Frankfurt ist der Start damit sauber umrissen. Die europäischen Indikationen zeigen Stärke, Asien liefert ein gespaltenes Bild, die US-Futures bestätigen den Optimismus nur teilweise. Um 9:00 Uhr zeigt die Xetra-Eröffnung, ob der DAX den Vorbörsenaufschlag halten kann oder ob die gemischte US-Vorgabe den ersten Zug nach oben ausbremst.

fbr.
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