
US-Renditen fallen so stark wie 2023 und warnen den Aktienmarkt
Der stärkste Renditerutsch seit der Bankenkrise 2023 klingt wie ein Geschenk für Aktien. Doch die Botschaft des Bondmarkts ist weniger freundlich.
Die großen Indizes zeigen zum Stichtag ein klares Risiko-Bild: Europa schließt leichter, die USA rutschen kräftiger ab, nur der Dow hält sich knapp über der Nulllinie. Am auffälligsten ist der Einbruch im Nasdaq, der mit minus 2,60 Prozent klar hinter dem Rest der Wall Street zurückbleibt und den Ton für Tech-Werte setzt. Heute schaut der Markt auf Anschlusskäufe oder weiteren Druck in den Wachstumswerten, während der Dollar-Euro-Kurs mit 1,1201 ebenfalls leicht schwächer notiert.

Der stärkste Renditerutsch seit der Bankenkrise 2023 klingt wie ein Geschenk für Aktien. Doch die Botschaft des Bondmarkts ist weniger freundlich.



Der DAX verlor 1,07 Prozent, der EuroStoxx 50 fast doppelt so viel. Einzelne Gewinner hielten Frankfurt hoch, während die USA schwach übernahmen.

Die US-Futures drehen klar ins Minus, während der DAX nachgibt. Der Start testet, ob Tech-Gewinne von gestern noch tragen oder abverkauft werden.

Asien verkauft Risiko, die US-Futures stehen rot. Europa startet aus einem starken Vortag in einen Morgen, der um 14:30 Uhr einen US-Arbeitsmarkttest bekommt.

New York ging fest aus dem Handel. Tech lieferte genug Schub, doch Amazon bremste. Für Asien zählt nun, ob der Risikoappetit hält.

Der DAX ging bei 25.645 Punkten aus dem Handel. SAP und Siemens zogen, Rheinmetall fiel. Jetzt prüft die Wall Street, ob Europa nur nachgelaufen ist.

Die US-Futures zeigen vor der Eröffnung nach oben. Europas Börsen liefern Rückenwind, doch Apple und Nvidia machen den Tech-Start weniger sauber.

Erwartet waren 3,4 Prozent nach 3,1 Prozent. Der Nasdaq-Future legt am Morgen dennoch zu, während Gold, Bitcoin und Euro/Dollar leicht nachgeben.