
Morgenlage: Nasdaq-Future steigt, Dow-Future fällt deutlich
Die US-Futures liefern kein klares Signal: Nasdaq plus, Dow minus. Asien ist gespalten, Öl zieht an. Für den DAX wird der Start heikel.
Die großen US-Indizes gingen schwächer aus dem Handel, während Europa gemischt und der DAX leicht im Minus schloss. Am auffälligsten war die Schwäche im Dow Jones mit minus 0,51 Prozent; der Euro legte gegen den Dollar leicht zu und dämpfte damit den Druck im DAX nicht. Für den Tag in Frankfurt zählt jetzt vor allem, ob die Mischung aus US-Schwäche und stabilem Euro den frühen Handel weiter belastet oder nur den Vorabend spiegelt.

Die US-Futures liefern kein klares Signal: Nasdaq plus, Dow minus. Asien ist gespalten, Öl zieht an. Für den DAX wird der Start heikel.



S&P, Nasdaq und Dow-Future stehen zum Wochenstart bei null. Krypto ist etwas fester, doch der Kalender legt den Stresstest auf Donnerstag.

Der DAX verlor 0,8 Prozent, die Nasdaq gewann 0,5 Prozent. Die eigentliche Botschaft kam vom Öl: Risiko wurde nicht abgebaut, sondern neu verteilt.

New York schloss schwächer. Der Druck kam nicht aus der Breite, sondern von Tesla, Apple und Microsoft mit genug Indexgewicht für rote Indizes.

Der DAX ging knapp höher aus dem Handel. Doch der Tag hing an wenigen Einzelwerten, während S&P 500 und Nasdaq am Abend schwächer handeln.

Die erwarteten 55.000 neuen Stellen waren nur die Oberfläche. Die erste Marktreaktion spricht gegen die einfache Zinssenkungs-Erzählung.

Nach der Rede von Bank-of-England-Chef Andrew Bailey reagieren Futures, DAX, Gold und Bitcoin fast gelassen. Der stille Teil der Reaktion ist der spannendere.

Nikkei und Hang Seng legen deutlich zu, die US-Futures bleiben ruhig. Der eigentliche Test kommt um 14:30 Uhr mit Löhnen, neuen Stellen und Quote.