
Xetra-Schluss: VW rettet den DAX, die Wall Street zieht nicht mit
Der DAX ging knapp höher aus dem Handel. Doch der Tag hing an wenigen Einzelwerten, während S&P 500 und Nasdaq am Abend schwächer handeln.
Die großen Indizes stehen im Minus, und der Druck zieht sich quer durch Europa und die USA: DAX, EuroStoxx 50, S&P 500, Nasdaq und Dow Jones geben allesamt nach. Am auffälligsten ist der schwache Dow Jones mit minus 1,18 Prozent, während der Nasdaq mit minus 0,32 Prozent noch am besten hält. Im Tageslauf schaut der Markt auf die Frage, ob die leichte Stärke im Euro bei 1,1636 reicht, um den Risikoton zu stützen.

Der DAX ging knapp höher aus dem Handel. Doch der Tag hing an wenigen Einzelwerten, während S&P 500 und Nasdaq am Abend schwächer handeln.

Die erwarteten 55.000 neuen Stellen waren nur die Oberfläche. Die erste Marktreaktion spricht gegen die einfache Zinssenkungs-Erzählung.

Nach der Rede von Bank-of-England-Chef Andrew Bailey reagieren Futures, DAX, Gold und Bitcoin fast gelassen. Der stille Teil der Reaktion ist der spannendere.

Nikkei und Hang Seng legen deutlich zu, die US-Futures bleiben ruhig. Der eigentliche Test kommt um 14:30 Uhr mit Löhnen, neuen Stellen und Quote.

New York ging klar fester aus dem Handel. Doch die stärkste Botschaft kam nicht aus der Breite, sondern aus wenigen großen Risiko-Werten.

Die Rally wirkt breiter, als sie ist. Aktien, Gold und Bitcoin hängen an derselben Annahme: Schwächere US-Daten öffnen der Fed den Weg zu niedrigeren Zinsen.

Europa ging freundlich aus dem Handel, aber nicht breit stark. Der DAX lebte von SAP, VW und der Wall Street. Zwei Schwergewichte bremsten.

Die Futures starten freundlich, aber nicht gleichmäßig: Der Dow liegt vorn, die Nasdaq bremst. Um 16:00 Uhr kann der ISM-Dienstleistertest die Richtung setzen.

Asien liefert nur ein gemischtes Signal, die US-Futures ziehen leicht an. Für Europa zählt der Kontrast aus Goldstärke und zwei US-Terminen.

Wall Street ging höher aus dem Handel, doch die Stärke war schmaler als die Indizes zeigen. Nvidia zog, Microsoft und Broadcom bremsten.