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KurseFriday, 25. September 2026
Märkte fbr / DFN-Redaktion · 25. September 2026, 06:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Morgenbriefing: Nikkei steigt, Hang Seng fällt fast 2 Prozent

Asien startet gespalten in den Freitag. Japans Börse zieht an, Hongkong fällt deutlich, während die US-Futures kaum Richtung liefern.

Illustration: Morgenbriefing: Nikkei steigt, Hang Seng fällt fast 2 Prozent

Der Morgen hat keinen breiten Risikoimpuls, sondern einen Riss in Asien. Der Nikkei 225 steigt auf 66.204 Punkte und legt 1,05 Prozent zu. Der Hang Seng fällt dagegen auf 24.343 Punkte und verliert 1,98 Prozent. Europa übernimmt diesen Handelstag also nicht mit einer klaren Vorlage, sondern mit zwei gegensätzlichen Signalen.

Das ist für den DAX unangenehm, weil er bereits mit Schwäche in den Freitag geht. Der deutsche Leitindex ging zuletzt bei 25.267 Punkten aus dem Handel und verlor 0,57 Prozent. Der EuroStoxx 50 stand bei 6.273 Punkten und lag 0,43 Prozent tiefer. Wer am Morgen nur auf Japan schaut, sieht zu viel Stärke. Wer nur auf Hongkong schaut, sieht zu viel Stress.

Asien übergibt Europa ein gespaltenes Signal

Die Staffel läuft von Asien nach Europa mit einer einfachen Botschaft: Regionale Stärke ersetzt keine globale Richtung. Japan kauft, Hongkong verkauft, und die US-Futures halten sich fast neutral. Der S&P-500-Future, ein Terminkontrakt auf den US-Leitindex, steht bei 7.759 Punkten und verliert 0,10 Prozent. Der Nasdaq-Future liegt bei 30.770 Punkten und steigt minimal um 0,01 Prozent. Der Dow-Future steht bei 51.698 Punkten und gibt 0,04 Prozent ab.

Das reicht nicht für eine saubere Eröffnungsstory in Frankfurt. Der Dollar-Yen-Kurs fällt auf 158,37 und verliert 0,26 Prozent. EUR/USD steht bei 1,1373 und liegt 0,06 Prozent tiefer. Gold steigt leicht auf 4.303 Dollar und gewinnt 0,12 Prozent. Öl WTI fällt dagegen auf 93,08 Dollar und verliert 1,62 Prozent. Bitcoin notiert bei 84.108 Dollar und gibt 0,32 Prozent ab.

Die auffälligste Bewegung liegt damit nicht an der Wall Street, sondern im Rohöl. Ein Minus von 1,62 Prozent bei WTI kann Inflationssorgen etwas dämpfen. Es kann aber auch schwächere Nachfrageerwartungen spiegeln. Für Aktien ist das nur dann freundlich, wenn der Markt die Bewegung als Entlastung bei den Kosten liest.

Was heute die Richtung testen kann

Der frühe US-Termin liegt bereits hinter dem Markt: Präsident Trump sprach um 01:55 Uhr deutscher Zeit. Für die europäische Sitzung ist der wichtigere Punkt zunächst London. Um 11:15 Uhr spricht Bank-of-England-Chef Andrew Bailey. Das Pfund steht damit im Blick, aber auch europäische Zinswerte hören mit, wenn Bailey Ton und Risiken der Geldpolitik beschreibt.

Worauf jetzt achten
  • 11:15 Uhr: Bank-of-England-Chef Bailey spricht. Der Ton zählt für Pfund, Renditen und europäische Banken.
  • 16:00 Uhr: USA melden das revidierte Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. Erwartet werden 47,4 nach 47,8 zuvor.
  • 16:00 Uhr: Die revidierten Inflationserwartungen der Universität Michigan folgen parallel. Zuvor lagen sie bei 4,6 Prozent.

Am Nachmittag schiebt sich der Blick wieder in die USA. Das revidierte Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und die Inflationserwartungen kommen zeitgleich um 16:00 Uhr. Beides trifft einen Markt, der bei den Futures kaum Position bekennt. Gerade deshalb können kleine Abweichungen mehr Gewicht bekommen als an Tagen mit klarer Richtung.

Bis zur Xetra-Eröffnung um 9:00 Uhr bleibt die Vorgabe dünn. Frankfurt startet zwischen starkem Nikkei, schwachem Hang Seng und nahezu unbewegten US-Futures. Der erste Test für den DAX ist deshalb nicht Euphorie oder Panik, sondern ob Käufer die gestrige Schwäche bei 25.267 Punkten als Delle behandeln.

fbr.
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