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Märkte jvt / DFN-Redaktion · 28. September 2026, 00:00 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Futures-Auftakt: Wall Street steht still, Bitcoin legt 0,29 Prozent zu

Die neue Woche startet ohne Richtung aus den US-Futures. Krypto liefert die einzige Bewegung, doch die eigentlichen Prüfsteine kommen erst später.

Illustration: Futures-Auftakt: Wall Street steht still, Bitcoin legt 0,29 Prozent zu

Die erste Indikation der neuen Handelswoche ist auffällig ereignislos. Der S&P-500-Future steht bei 7.804 Punkten unverändert. Der Nasdaq-Future notiert bei 30.889 Punkten ebenfalls unverändert. Auch der Dow-Future bewegt sich bei 52.163 Punkten nicht vom Fleck. Wer nach dem Wochenende auf ein klares Signal aus den US-Futures gewartet hat, bekommt zunächst nur eine Null-Linie.

Das ist kein starkes Urteil des Marktes, sondern eher ein dünner Start. New York hat heute keinen Handelstag. Die Futures laufen, aber der Kassamarkt fehlt als Prüfstand. Der Wochenauftakt beginnt damit unter eingeschränkter Aussagekraft. Tokio bekommt um 02:00 Uhr deutsche Zeit eine ruhige US-Vorgabe, aber keine belastbare Richtungsentscheidung.

Krypto bewegt sich, aber nicht einheitlich

Bitcoin liefert am Wochenende die sichtbarste Bewegung. Der Kurs steht bei 84.676 Dollar und liegt 0,29 Prozent im Plus. Ethereum fällt dagegen um 0,42 Prozent auf 2.684 Dollar. Das ist keine breite Risiko-Rally, sondern ein gespaltenes Bild im Kryptomarkt.

Auch die klassischen Makropreise setzen zum Start kaum Akzente. Gold steht bei 4.321 Dollar unverändert. Öl WTI notiert bei 92,41 Dollar ebenfalls unverändert. Der Euro steigt leicht auf 1,1388 Dollar, ein Plus von 0,07 Prozent. Die frühe Botschaft lautet damit: Krypto handelt, die großen Makro-Märkte warten.

Worauf jetzt achten
  • Mittwoch, 14:30 Uhr: Die USA melden die PCE-Kernrate. Erwartet werden 0,3 Prozent nach 0,2 Prozent zuvor.
  • Freitag, 14:30 Uhr: Die US-Stundenlöhne werden mit 0,3 Prozent erwartet. Sie testen, ob der Lohndruck hartnäckig bleibt.
  • Freitag, 14:30 Uhr: Der US-Arbeitsmarktbericht soll 98.000 neue Stellen zeigen, nach 162.000 zuvor.

Die Woche hängt an Daten, nicht am ersten Tick

Der Markt startet ohne Streit. Der Streit kommt erst mit den Daten. Die PCE-Kernrate ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. Ein Anstieg auf 0,3 Prozent könnte die Zinssenkungsfantasie bremsen. Der Arbeitsmarktbericht am Freitag bringt die zweite Hälfte der Rechnung: weniger neue Stellen würden Konjunktursorgen nähren, stabile Löhne aber den Inflationsdruck am Leben halten.

Für Tokio ist diese Nacht deshalb kein Signal zum Durchmarsch. Sie ist eine leere Tafel mit kleinen Kryptospuren. Um 02:00 Uhr übernimmt Asien eine Woche, in der die ersten Futures nichts entschieden haben und die US-Daten erst noch zeigen müssen, ob die Ruhe trägt.

jvt.
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