
Bitcoin-Preis: Warum 21 Millionen Coins nicht die Hauptsache sind
Die feste Obergrenze ist real, aber sie erklärt nur das Angebot. Den Kurs bewegen Käufer, Verkäufer, Liquidität und Hebel stärker als reine Knappheit.
Bitcoin fällt auf 78.299 Dollar und bleibt damit unter Druck, ohne dass der Rückgang dramatisch ausfällt. Ethereum und Solana ziehen mit minus 0,89 Prozent und minus 1,16 Prozent mit nach unten, das spricht eher für breitere Schwäche als für einen Einzelwert-Effekt.

Die feste Obergrenze ist real, aber sie erklärt nur das Angebot. Den Kurs bewegen Käufer, Verkäufer, Liquidität und Hebel stärker als reine Knappheit.

Alle vier Jahre halbiert sich die neue Bitcoin-Menge. Das klingt nach Knappheit. Doch der Preis hängt stärker an Liquidität, Hebel und Nachfrage.

Der Markt liebt die einfache Erzählung vom knappen Bitcoin. Doch die stärkere Kraft sitzt woanders: bei Liquidität, Hebel und Zwang.

Bitcoin ist knapp, aber der Kurs entsteht an Börsen, in Fonds und über Kredithebel. Genau dort liegt das Risiko, das Verkäufer gern kleinreden.

Krypto verspricht Eigentum ohne Bank. In der Praxis lagern viele Coins bei Börsen, Verwahrern und Fonds. Genau dort sitzt das unterschätzte Risiko.