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Märkte fbr / DFN-Redaktion · 15. September 2026, 15:01 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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US-Start: Nvidia fällt 3,36 Prozent, Futures bleiben fast still

Die US-Futures liegen fast unverändert, doch Nvidia verliert deutlich. Europas Vorgabe ist dünn. Damit wird der Start zum Test für Tech-Breite.

Illustration: US-Start: Nvidia fällt 3,36 Prozent, Futures bleiben fast still

Kurz vor der New Yorker Eröffnung senden die US-Futures kein Alarmsignal. Sie kaschieren aber eine Schwäche, die im Opening Gewicht bekommen kann. Der S&P-500-Future steht bei 7.692 Punkten mit minus 0,02 Prozent. Der Nasdaq-Future notiert bei 29.457 Punkten mit plus 0,02 Prozent. Der Dow-Future gibt 0,10 Prozent auf 52.808 Punkte ab. Das ist fast Stillstand, allerdings mit einem schweren Einzelwert im Hintergrund.

Nvidia steht bei 210,96 Dollar und verliert 3,36 Prozent. Das fällt auf, weil der Nasdaq-Future trotzdem leicht im Plus liegt. Apple hält sich mit plus 0,24 Prozent bei 333,08 Dollar stabiler. Tesla gibt 1,77 Prozent auf 358,97 Dollar ab. Der Start wird damit weniger zur Frage, ob Tech insgesamt schwach eröffnet. Er wird zur Frage, ob die großen Gewinner der vergangenen Wochen noch genug Breite hinter sich haben.

Europa übergibt ein neutrales Bild, aber keinen Rückenwind

Frankfurt liefert der Wall Street bis hierhin kaum Richtung. Der DAX notiert bei 25.417 Punkten und liegt 0,09 Prozent im Minus. Das ist keine klare Belastung, aber eben auch kein Impuls, der US-Käufer vor der Eröffnung anschiebt. Der Euro steht bei 1,1550 Dollar und verliert 0,06 Prozent. Auch der Devisenmarkt macht aus der Lage keinen großen Makrofall.

Der Kalender lieferte am Morgen einen europäischen Arbeitsmarktpunkt. In Großbritannien stand um 08:00 Uhr der Claimant Count Change an. Erwartet wurden 8,3K nach minus 11,0K zuvor. Für den US-Start ist das eher Randinformation als Taktgeber. Die stärkere Geschichte liegt heute in der Mikrostruktur: Index-Futures wirken ruhig, während einzelne Schwergewichte bereits Druck melden.

Die erste Handelsstunde wird zum Breitentest

Der letzte US-Handel lag schwächer. Der S&P 500 stand bei 7.620 Punkten mit minus 0,48 Prozent. Die Nasdaq lag bei 26.186 Punkten und verlor 0,56 Prozent. Der Dow Jones stand bei 52.421 Punkten mit minus 0,29 Prozent. Die Futures deuten nun keine Fortsetzung dieses Drucks mit Wucht an. Sie deuten aber auch keine saubere Entwarnung an.

Die erste Handelsstunde dürfte deshalb auf drei Dinge schauen: ob Nvidia seine Verluste ausweitet oder Käufer findet, ob Apple die Nasdaq stabilisiert und ob Tesla zusätzlichen Druck auf Wachstumswerte bringt. Bleiben die Futures ruhig und die Einzelwerte gespalten, wird die Marktbreite wichtiger als der erste Indexstand. Genau dort entscheidet sich, ob der US-Start nur müde wirkt oder ob unter der Oberfläche bereits neu sortiert wird.

fbr.
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