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Märkte jvt / DFN-Redaktion · 19. October 2026, 00:00 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Futures-Auftakt: Wall Street startet flach, Ethereum verliert 1,30 Prozent

Die CME-Futures liefern zum Wochenstart kaum Richtung. Krypto bleibt weicher, der Euro gibt nach, und Tokio bekommt eine nüchterne Vorlage für 02:00 Uhr.

Illustration: Futures-Auftakt: Wall Street startet flach, Ethereum verliert 1,30 Prozent

Die neue Handelswoche beginnt ohne Richtungsbefehl aus den US-Futures. Der S&P-500-Future steht bei 7.704 Punkten und damit unverändert. Der Nasdaq-Future notiert bei 29.392 Punkten, ebenfalls unverändert. Auch der Dow-Future bei 52.214 Punkten liefert keine Abweichung. Für einen Wochenstart ist das eine Aussage: Die erste Indikation nach dem Wochenende ist nicht Stärke, sondern Stillstand.

Unter der ruhigen Oberfläche bewegen sich die riskanteren Ecken. Bitcoin notiert bei 81.128 Dollar und verliert 0,31 Prozent. Ethereum fällt auf 2.369 Dollar und gibt 1,30 Prozent ab. Das ist kein Ausverkauf. Es ist aber genug, um die Krypto-Laune schwächer wirken zu lassen als die Index-Futures.

Die Futures schweigen, Krypto spricht leiser

Der Unterschied zählt. US-Aktien-Futures preisen zum Start keine klare neue Nachricht ein. Krypto hat dagegen am Wochenende gehandelt und leichte Schwäche gesammelt. Wer am Montagmorgen auf Risikoappetit schaut, bekommt deshalb zwei Signale: keine Panik bei Aktien, aber auch keine frische Gier bei digitalen Assets.

Gold steht bei 4.181 Dollar unverändert. Öl WTI liegt bei 99,02 Dollar und bewegt sich ebenfalls nicht. Der Euro fällt zum Dollar um 0,18 Prozent auf 1,1201. Damit liegt die einzige erkennbare Makro-Bewegung in den Devisen, nicht bei Aktien oder Rohstoffen.

Worauf jetzt achten
  • Tokio, 02:00 Uhr: Die erste große Kassasitzung bekommt flache US-Futures und schwächere Krypto-Kurse als Vorlage.
  • Mittwoch, 08:00 Uhr: Großbritannien meldet Verbraucherpreise. Erwartet werden 3,4 Prozent nach 3,1 Prozent zuvor.

Der Montag startet mit wenig Richtung und einem Zinstermin im Rücken

Der britische Inflationswert liegt noch nicht vor, kann aber die Woche strukturieren. Eine Beschleunigung auf 3,4 Prozent würde den Spielraum der Bank of England für Zinssenkungen enger machen. Das berührt Pfund, Anleiherenditen und europäische Zinswetten. Für den Wochenstart reicht schon die Erwartung, um Devisen stärker in den Blick zu rücken.

Tokio eröffnet um 02:00 Uhr deutscher Zeit in ein dünnes Signalbild. Die US-Futures geben keine klare Farbe vor. Krypto mahnt zur Vorsicht, ohne Stress zu senden. Der Montagmorgen beginnt damit nicht mit einem Knall, sondern mit einer Frage: Ob Asien aus der flachen Vorlage eigene Richtung macht.

jvt.
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