
Warum bewegt der IWF-Wechsel einer EZB-Direktorin den Euro kaum?
Isabel Schnabel wechselt zum IWF, doch EUR/USD bleibt bei 1,1401 Dollar fast reglos. Der Markt folgt Renditen, nicht der Frankfurter Personalordnung.

Isabel Schnabel wechselt zum IWF, doch EUR/USD bleibt bei 1,1401 Dollar fast reglos. Der Markt folgt Renditen, nicht der Frankfurter Personalordnung.

Der Börsengang bringt Anleger in Afrikas größte Raffinerie. Doch Förderung, Pipelines, Sicherheit und verlässliche Regeln entscheiden über den Ölboom.

Der Dollar profitiert von neuen Fed-Sorgen. Für die britische Währung zählt nun, ob die Bank of England Zinshärte liefert oder Wachstumssorgen verstärkt.

Der Zollaufschub zwischen Washington und Peking beruhigt die Schlagzeilen. Für den Silberpreis zählt nun, ob Industriebedarf folgt und der Zins mitspielt.

China kauft so viel Gold wie nie, doch der Preis rutscht. Der Widerspruch führt zu einer unbequemeren Frage: Wer setzt gerade den Takt?

Washington prüft einen Diesel-Exportstopp. Für US-Tankstellen klingt das hilfreich, für Europa könnte es zum neuen Energietest werden.

Gold trotzt der ersten Fed-Erhöhung seit drei Jahren. Der Blick auf Realzinsen reicht nicht, solange China mehr als 1.000 Tonnen abnimmt.

Vor dem SNB-Entscheid ist der Leitzins kaum noch die Hauptwaffe. Bei null Prozent wirken Sprache, Bilanz und Franken direkter als ein weiterer Schnitt.

Rohöl fällt wegen Hoffnungen auf Gespräche mit Iran. Doch Dieselvorräte und Lagerdaten sprechen gegen schnelle Entspannung bei Transport und Preisen.

Gold gibt nach, obwohl Sicherheitskäufe plausibel bleiben. Der stärkere Dollar prüft, wie belastbar die Krisenprämie wirklich ist.