
25-Jahres-Rekord bei Öltankern: Der Transport wird zum Inflationsrisiko
Ölkonzerne kaufen Tanker und schwimmende LNG-Anlagen, weil Routen unsicherer werden. Der Preis steckt am Ende in Diesel, Fracht und Waren.

Ölkonzerne kaufen Tanker und schwimmende LNG-Anlagen, weil Routen unsicherer werden. Der Preis steckt am Ende in Diesel, Fracht und Waren.

Saudi-Arabiens Ausfuhren steigen trotz Pipeline-Schäden. Der beruhigende Rohölstrom verdeckt ein Problem bei Routen, Tankern und Diesel.

Ein unveränderter SNB-Zins wäre kein Freibrief gegen den Franken. Bei null Prozent zählt weniger der Kupon als die Frage, ob die SNB wieder den Kurs steuert.

31 Tonnen Gold aus London sollen unter US-Kontrolle. Der Fall zeigt, warum Reserven politisch wertlos werden, wenn der Zugriff woanders liegt.

Benzin und Diesel wechseln im Minutentakt den Preis. Das erklärt, warum die Zapfsäule mehr Druck erzeugt als ein amtlicher Monatswert zur Inflation.

MarketWatch meldet höhere saudische Ausfuhren über die Straße von Hormus, den zentralen Golf-Engpass. Die Menge hilft, doch die Route macht Öl anfälliger.

Japans Zins steigt auf 1,25 Prozent. Das klingt regional, trifft aber den Carry Trade und erklärt, warum Risikoanlagen ohne eigene Nachricht wackeln.

Nach der Fed schaut der Markt auf die BoJ. Die größere Gefahr liegt im Carry-Trade: Teurere Yen-Finanzierung trifft auf einen Dollar mit Vertrauensproblem.

Nach dem Fed-Schritt schaut die Börse auf Washington. In Tokio entscheidet sich, ob der Yen als billige Geldquelle teurer wird und Risikoanlagen wackeln.

Die Fed hebt erstmals seit 2023 den Leitzins an. Doch der Dollar zieht kaum mit, weil höhere Renditen plötzlich nach Risiko und Politik riechen.