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Märkte fbr / DFN-Redaktion · 13. October 2026, 22:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Wall-Street-Schluss: Dow fällt 0,35 Prozent, Nvidia stützt

New York ging fast ohne Richtung aus dem Handel. Unter der Oberfläche standen KI-Schwergewichte gegen Tesla, Amazon und einen schwachen Dow.

Illustration: Wall-Street-Schluss: Dow fällt 0,35 Prozent, Nvidia stützt

New York beendete den Handelstag mit einer leisen, aber klaren Botschaft: Die großen Indizes gaben kaum nach, doch der Auftrieb kam nur noch aus wenigen Ecken. Der S&P 500 ging bei 7.805 Punkten mit minus 0,02 Prozent aus dem Handel. Der Nasdaq verlor 0,15 Prozent auf 27.204 Punkte. Der Dow Jones fiel deutlicher um 0,35 Prozent auf 51.670 Punkte.

Die Tagesbewegung war damit kein breiter Ausverkauf. Sie war eine schmale Abstützung. Nvidia legte um 0,97 Prozent auf 228,52 Dollar zu. Broadcom stieg um 0,73 Prozent auf 357,31 Dollar. Microsoft gewann 0,43 Prozent auf 543,45 Dollar. Apple schloss fast unverändert mit plus 0,09 Prozent bei 341,27 Dollar.

Die Schwäche lag nicht im Tech-Komplex, sondern in seiner Breite

Der Nasdaq fiel trotzdem. Das sagt mehr über die Verteilung der Bewegung als über eine klare Flucht aus Technologie. Amazon verlor 0,37 Prozent auf 258,58 Dollar. Tesla gab 0,74 Prozent auf 375,23 Dollar ab. Die Gewinner im KI- und Software-Kern reichten, um den S&P 500 zu stabilisieren. Sie reichten nicht, um aus dem Tag einen freundlichen Schluss zu machen.

Der Dow war der schwächste der drei großen Indizes. Das passt zu einem Handelstag, an dem die marktbreite Seite müder wirkte als die prominenten Wachstumstitel. Wer nur auf den S&P 500 schaut, sieht fast Stillstand. Wer auf Dow, Tesla und Amazon schaut, sieht einen Markt, der selektiver wird.

Bitcoin lief stärker als Aktien, Gold gab leicht nach

Auffällig war die Bewegung außerhalb der Aktienindizes. Bitcoin stieg um 1,68 Prozent auf 83.124 Dollar. Gold gab dagegen 0,18 Prozent auf 4.183 Dollar nach. Das ist keine saubere Risiko-an-oder-aus-Lesart. Krypto fand Käufer, während die klassischen Aktienindizes keinen gemeinsamen Schub bekamen.

Damit endet der globale Handelstag mit einer gespaltenen Vorgabe. Die großen US-Indizes lieferten Ruhe an der Oberfläche. Darunter hielt der KI-Kern dagegen, während zyklischere und konsumnahe Schwergewichte schwächer liefen. Das ist ein anderes Bild als eine breite Rally. Es ist enger, fragiler und abhängiger von wenigen Namen.

Tokio öffnet heute Nacht mit einer Vorgabe, die weder Warnsignal noch Rückenwind ist. Japanische Tech- und Chipwerte bekommen ein Argument aus Nvidia und Broadcom. Der breitere US-Schluss liefert ihnen aber keine saubere Steilvorlage. Für den europäischen Morgen bleibt die Spur gemischt: stabiler S&P 500, schwacher Dow, selektive KI-Stärke und ein Bitcoin, der mehr Risikoappetit signalisiert als die Aktienindizes selbst.

fbr.
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