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Märkte jvt / DFN-Redaktion · 9. September 2026, 22:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Wall-Street-Schluss: Nasdaq fällt 0,64 Prozent, Amazon bremst

New York ging schwächer aus dem Handel. Die Verluste saßen vor allem bei großen Tech-Namen, während Gold keine Fluchtbewegung lieferte.

Illustration: Wall-Street-Schluss: Nasdaq fällt 0,64 Prozent, Amazon bremst

New York beendete den Handelstag mit klaren Verlusten. Der S&P 500 ging bei 7.636 Punkten aus dem Handel und verlor 0,48 Prozent. Der Nasdaq schloss bei 26.253 Punkten, ein Minus von 0,64 Prozent. Der Dow Jones fiel stärker und beendete die Sitzung bei 52.381 Punkten, 0,77 Prozent tiefer.

Die Bewegung war nicht dramatisch, aber eindeutig. Die großen US-Indizes fielen gemeinsam. Das nimmt dem Tag den Charakter einer einzelnen Sektorrotation. Wenn S&P 500, Nasdaq und Dow zugleich nachgeben, liegt der Druck breiter als bei einem isolierten Ausrutscher in wenigen Wachstumswerten.

Die Schwäche saß bei den Schwergewichten

Unter den großen Einzelwerten fiel Amazon am stärksten auf. Die Aktie verlor 1,78 Prozent auf 252,40 Dollar. Broadcom gab 1,13 Prozent auf 364,38 Dollar ab. Nvidia fiel um 0,91 Prozent auf 223,67 Dollar. Damit lagen drei zentrale Namen der jüngsten Tech-Erzählung klar im Minus.

Apple und Microsoft hielten sich besser, drehten den Tag aber nicht. Apple verlor 0,28 Prozent auf 315,34 Dollar. Microsoft gab 0,47 Prozent auf 491,65 Dollar ab. Tesla schloss mit minus 0,10 Prozent bei 367,81 Dollar fast unverändert. Die Datenlinie ist schlicht: Die stärksten Belastungen kamen aus den großen Wachstums- und Plattformwerten, die Indizes bekamen von dort keine Stütze.

Die Zahl dahinter
-1,78 Prozent

Amazon war unter den genannten US-Schwergewichten der schwächste Wert des Tages und zog die Stimmung im Tech-Komplex mit nach unten.

Gold blieb still, Bitcoin half nicht

Bemerkenswert war, was nicht passierte. Gold schloss bei 4.439 Dollar und blieb mit plus 0,00 Prozent praktisch unbewegt. Der Rückgang an der Wall Street löste also keine erkennbare Flucht in den klassischen sicheren Hafen aus. Für einen echten Stress-Tag wäre das ein anderes Bild gewesen.

Bitcoin gab um 0,42 Prozent auf 78.120 Dollar nach. Auch dort entstand kein Gegengewicht zur Schwäche der Aktien. Der Krypto-Markt lief damit eher mit der Risikoseite als gegen sie. Das passt zum Gesamtbild eines Handelstags, an dem Anleger Risiko reduzierten, ohne in Panik zu wechseln.

Für Asien ist die Vorgabe damit negativ, aber nicht chaotisch. Tokio öffnet am Donnerstag um 02:00 Uhr deutscher Zeit mit einer Wall Street im Rücken, die bei Tech und Konsum schwächer schloss. Wenn japanische Werte die Vorlage aufnehmen, dürfte der Blick zuerst auf export- und technologienahe Titel fallen. Für den europäischen Morgen bleibt hängen: New York hat keinen Crash geliefert, aber auch keinen Käuferbeweis. Frankfurt startet mit einer Vorgabe, die eher nach Vorsicht als nach Entwarnung riecht.

jvt.
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