
Der Indexfonds wird 50: Warum passiv nie wirklich passiv ist
Indexfonds haben Gebühren gedrückt und Anlegern geholfen. Doch Preise entstehen weiter aktiv. Nur entscheiden heute weniger Hände und wenige Termine mehr.

Indexfonds haben Gebühren gedrückt und Anlegern geholfen. Doch Preise entstehen weiter aktiv. Nur entscheiden heute weniger Hände und wenige Termine mehr.

Mehr ausländisches Kapital wirkt wie ein Standortsignal. Doch ob Deutschland stärker wird, entscheiden nicht Zusagen, sondern neue Anlagen, Jobs und Produktivität.

Der September gilt als schwacher Börsenmonat. Doch die Statistik ist kein Gesetz. Entscheidend sind Datenbasis, Liquidität, Positionierung und Erzählung.

Alle reden über Krypto-Dollar. Die größere Veränderung könnte leiser laufen: über Bankeinlagen, Echtzeit-Abwicklung und neue Zahlungsschienen.

Kurze US-Renditen reagieren nach der Fed-Rede, lange bleiben ruhig, der Euro fällt auf 1,1605 Dollar. Die Optionsmärkte passen ebenfalls nicht.

Das Metall änderte sich kaum. Der Markt rechnete nur neu: Sichere reale Zinsen machen Goldbesitz teurer, lange bevor eine Notenbank handelt.

Durchschnittswerte beruhigen. Doch echte Depots scheitern oft an Reihenfolge, Verlusttiefe und Zeit. Dort beginnt die ehrlichere Risikorechnung.

Die Zinsstrukturkurve misst Erwartungen an Geldpolitik, Risiko und Zeit. Wer daraus einen Börsenkalender macht, verlangt zu viel von ihr.

Viele Depots scheitern nicht an schlechten Ideen, sondern an einem Reflex: Gewinne fühlen sich sicher an, Verluste wie offene Rechnungen.

Die Fed stimmt auf ihrer Jahreskonferenz über nichts ab. Märkte hören trotzdem hin, weil Reden dort die Regel für den nächsten Zinsentscheid formen.