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KurseWochenendausgabe · Saturday, 24. October 2026
Märkte jvt / DFN-Redaktion · 31. August 2026, 00:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Wochenauftakt in den Futures: Öl plus 1,92 Prozent, Tech flach

Die US-Futures starten kaum verändert, Krypto liefert keinen Stresshinweis. Der stärkste Ausschlag kommt von WTI und vom schwächeren Euro.

Illustration: Wochenauftakt in den Futures: Öl plus 1,92 Prozent, Tech flach

Die neue Handelswoche beginnt nicht mit einem Aktienbeben, sondern mit einer Verschiebung an den Rändern. Der S&P-500-Future steht bei 7.713 Punkten und liegt 0,11 Prozent tiefer. Der Nasdaq-Future gibt bei 29.486 Punkten nur 0,02 Prozent ab. Der Dow-Future notiert bei 53.531 Punkten und verliert 0,10 Prozent. Die erste Vorgabe lautet damit: Aktien wirken stabil, aber der Markt sendet seine Warnzeichen über Öl und Devisen.

Aktien bleiben ruhig, der Ölpreis fällt aus der Reihe

Der auffälligste Ausschlag kommt von WTI. US-Öl steht bei 85,00 Dollar und liegt 1,92 Prozent im Plus. Das ist in dieser Eröffnungslage wichtiger als die kleinen Minuszeichen bei den Aktien-Futures. Steigendes Öl kann die Inflationsdebatte wieder schärfen, gerade wenn die Woche ohnehin von US-Konjunkturdaten lebt.

Zahl des Tages
+1,92 %

WTI liefert zum Wochenstart den deutlichsten Marktimpuls, während die großen US-Aktien-Futures fast auf der Stelle treten.

Gold bestätigt den vorsichtigen Ton nur teilweise. Der Preis steht bei 4.512 Dollar und liegt 0,39 Prozent tiefer. Der Euro fällt gegen den Dollar auf 1,1585 und verliert 0,63 Prozent. Das spricht eher für einen festen Dollar als für breite Panik. Genau darin liegt die Botschaft der Nacht: Der Markt reduziert nicht pauschal Risiko, er sortiert.

Krypto liefert keinen Stresshinweis vor Tokio

Bitcoin notiert bei 78.332 Dollar und liegt 0,12 Prozent im Plus. Ethereum steht bei 2.464 Dollar und gewinnt 0,26 Prozent. Das Wochenende hat damit keinen klaren Bruch geliefert. Krypto läuft nicht voraus, aber es kippt auch nicht weg. Für einen Wochenauftakt ist das eine bemerkenswert nüchterne Vorgabe.

Der nächste Prüfstein kommt nicht aus New York. Dort bleibt der Kassamarkt heute geschlossen. Der Kalender richtet den Blick auf Dienstag, wenn der ISM-Industrie-Index um 16:00 Uhr erwartet wird. Am Freitag folgen Arbeitsmarktbericht, Stundenlöhne und Arbeitslosenquote. Nach dem negativen Stellenwert des Vormonats entscheidet diese Datenkette, ob der Markt die US-Abkühlung weiter als kontrolliert liest.

Um 02:00 Uhr deutscher Zeit öffnet Tokio. Dort zählt zuerst, ob Asien den Öl- und Dollar-Impuls übernimmt oder ob die flachen US-Futures den Handel beruhigen. Für den Montagmorgen in Europa ist das die erste Frage, nicht die letzte Antwort.

jvt.
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