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KurseWednesday, 23. September 2026
Märkte jvt / DFN-Redaktion · 23. September 2026, 06:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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09:15 Uhr kommen Firmenumfragen, der DAX bleibt fast unverändert

Nikkei stark, Hang Seng schwach, Europas Futures kaum bewegt. Die frühen Daten aus Unternehmen zeigen, ob die Ruhe nach der Eröffnung trägt.

Illustration: 09:15 Uhr kommen Firmenumfragen, der DAX bleibt fast unverändert

Der Morgen startet ohne großen Future-Impuls, aber mit einem frühen Datentest. Der DAX wird vor Xetra mit 25.579 Punkten angegeben, ein Plus von 0,02 Prozent. Der EuroStoxx 50 liegt 0,10 Prozent höher. Das klingt nach Routine. Der Haken liegt im Kalender: Schon ab 09:15 Uhr kommen die ersten Flash-PMIs aus dem Euroraum.

PMI steht für Einkaufsmanagerindex. Die Schwelle von 50 trennt Wachstum von Schrumpfung. Genau diese Linie macht den Vormittag heikel, weil mehrere Dienstleistungswerte nahe daran liegen. Wer nur auf die ruhigen Futures schaut, übersieht den engen Zeitabstand zwischen Eröffnung und Konjunktursignal.

Asien übergibt Europa ein geteiltes Signal

In Asien läuft der Handel noch, aber das Bild ist nicht einheitlich. Der Nikkei 225 steigt um 1,38 Prozent auf 65.019 Punkte. Der Hang Seng fällt dagegen um 0,59 Prozent auf 24.896 Punkte. Das ist keine breite Risikofreude, sondern ein regional gespaltenes Bild.

Die US-Futures stützen die europäische Eröffnung nur leicht. Der S&P-500-Future liegt bei 7.840 Punkten und gewinnt 0,10 Prozent. Der Nasdaq-Future steigt um 0,03 Prozent auf 31.038 Punkte. Der Dow-Future steht 0,15 Prozent höher bei 52.357 Punkten. Die Übergabe Asien zu Europa lautet damit: kein Druck aus New Yorks Futures, aber auch kein kräftiger Rückenwind.

Bei den Nebenmärkten fällt vor allem Öl auf. WTI verliert 1,67 Prozent auf 89,01 Dollar. Gold steigt um 0,17 Prozent auf 4.384 Dollar. Bitcoin legt 0,96 Prozent auf 87.026 Dollar zu. Am Devisenmarkt steigt USD/JPY um 0,13 Prozent auf 157,52. EUR/USD fällt um 0,18 Prozent auf 1,1432. Der stärkere Dollar ist für europäische Aktien am Morgen kein Drama, aber er setzt den Ton: Der Markt startet defensiver, als die grünen Index-Futures vermuten lassen.

Der erste Konjunkturtest kommt direkt nach dem Start

Um 09:15 Uhr stehen die französischen Flash-PMIs an. Beim verarbeitenden Gewerbe werden 50,9 Punkte erwartet, nach 51,5 zuvor. Bei den Dienstleistungen liegt die Erwartung bei 48,3 Punkten, nach 48,4 zuvor. Frankreich würde damit im Dienstleistungssektor weiter unter der Wachstumsschwelle bleiben.

Um 09:30 Uhr folgt Deutschland. Für das verarbeitende Gewerbe werden 54,1 Punkte erwartet, genau wie zuvor. Bei den Dienstleistungen liegt die Erwartung bei 49,9 Punkten, nach 48,5 zuvor. Das ist die engste Stelle des Morgens. Ein Wert knapp unter 50 erzählt eine andere Geschichte als ein Sprung darüber, auch wenn die Differenz klein wirkt.

Worauf jetzt achten
  • 09:15 Uhr: Französische Flash-PMIs. Sie zeigen, ob die Schwäche im Dienstleistungssektor anhält.
  • 09:30 Uhr: Deutsche Flash-PMIs. Besonders der Dienstleistungswert liegt nahe an der 50er-Schwelle.
  • Rohstoffe: WTI fällt deutlich. Das entlastet Inflationssorgen, kann aber auch schwächere Nachfrage signalisieren.

Für die Xetra-Eröffnung um 09:00 Uhr heißt das: Der DAX startet voraussichtlich fast auf der Stelle. Die erste halbe Stunde gehört nicht den Futures, sondern den Daten. Wenn die PMIs die Erwartungen bestätigen, bleibt der Handel geordnet. Wenn sie deutlich abweichen, war die ruhige Vorbörse nur die Pause vor dem ersten echten Test des Tages.

jvt.
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