
Ether schlägt Bitcoin, doch dünne Orderbücher verzerren den Sieg
Ether legte im dritten Quartal 70 Prozent zu. Doch laut CoinGecko lag die Markttiefe nur bei 35 bis 45 Prozent von Bitcoin. Das ändert die Lesart.
Bitcoin, Ethereum und Solana legen trotz der Schwäche an den Aktienmärkten leicht zu. Das spricht für einen eigenen Impuls im Kryptohandel, auch wenn der Ton insgesamt vorsichtig bleibt.

Ether legte im dritten Quartal 70 Prozent zu. Doch laut CoinGecko lag die Markttiefe nur bei 35 bis 45 Prozent von Bitcoin. Das ändert die Lesart.

BlackRock, BNY und die Bankenlobby ziehen am selben Thema: Tokenisierung soll effizienter werden. Die Machtfrage bleibt dabei erstaunlich alt.

Die Ethereum-Zusatzkette Blast lockte laut CoinDesk früh Milliarden an. Jetzt zeigt der Rückzug, wie wenig Airdrop-Hoffnung als Geschäft trägt.

Paul Atkins spricht von einem klaren Rahmen. Praktisch könnte die SEC-Regel Fonds und Berater durch weniger Türen in den Kryptomarkt schicken.

KI-Agenten könnten Daten, Rechenleistung und Transaktionen automatisch bezahlen. Der Engpass liegt aber nicht beim Token, sondern bei Kontrolle und Haftung.

Hinter Open USD stehen die Kryptobörse Coinbase und Zahlungsriesen wie Mastercard, Stripe und Visa. Sie zielen auf Reserven und Zinsen im digitalen Dollar.

Der Dollar zieht die Blicke auf sich, doch der Preis für US-Geld zählt mehr. Solange Anleiherenditen hoch bleiben, fehlt Bitcoin der leichte Liquiditätsimpuls.

Hohe US-Renditen drücken Krypto. Der Kredit-Token Aave steigt trotzdem, weil Investoren plötzlich wieder ein sehr altes Bankgeschäft in der Blockchain suchen.

zk.money kehrt zurück, Zcash rüstet auf. Die Technik schützt normale Zahlungen besser, doch genau dort beginnt das alte Problem für Aufseher.

Ein starker Stimmungsindikator verdeckt die schwächere Nachfrage. Der Arbeitsmarktbericht entscheidet, ob Realzinsen frisches Kapital bremsen.