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Märkte fbr / DFN-Redaktion · 1. October 2026, 06:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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Morgenbriefing: Nikkei springt 2,73 Prozent, US-Futures ziehen an

Asien übergibt steigende Kurse, die US-Futures legen nach. Frankfurt startet aus einem schwachen Schluss in einen Daten- und Fed-Tag mit ISM im Blick.

Illustration: Morgenbriefing: Nikkei springt 2,73 Prozent, US-Futures ziehen an

Der Morgen hat eine klare Schieflage: Asien liefert grüne Kurse, die USA signalisieren über Futures Rückenwind, Europa kommt dagegen aus einem roten Schluss. Für Frankfurt ist das keine saubere Vorlage. Es ist ein Übergabemarkt mit zwei Botschaften.

Die erste Botschaft kommt aus Tokio. Der Nikkei 225 steigt um 2,73 Prozent auf 68.578 Punkte. Das ist der stärkste Impuls in den vorliegenden Daten. Hongkong läuft ruhiger mit: Der Hang Seng legt um 0,37 Prozent auf 24.613 Punkte zu. Dazu passt ein fester Dollar gegen den Yen. USD/JPY steht bei 158,27 und damit 0,60 Prozent höher.

Asien übergibt Rückenwind, Europa kommt aus einem roten Schluss

Die zweite Botschaft kommt aus den US-Futures. Der S&P-500-Future steigt um 0,42 Prozent auf 7.748 Punkte. Der Nasdaq-Future legt um 0,75 Prozent auf 30.928 Punkte zu. Der Dow-Future bleibt mit plus 0,21 Prozent auf 51.386 Punkte zurück. Der Morgen bevorzugt also wieder die Wachstums- und Technologiewerte. Diese Lesart ist nicht neu, aber sie trägt heute früh die Richtung.

Europa übernimmt diesen Staffelstab aus einer schwächeren Ausgangslage. Der DAX ging bei 25.199 Punkten mit minus 0,79 Prozent aus dem Handel. Der EuroStoxx 50 schloss bei 6.269 Punkten und verlor 0,81 Prozent. Das macht die Eröffnung um 9:00 interessant: Frankfurt bekommt Rückenwind von außen, muss aber erst zeigen, ob Käufer die gestrige Schwäche als Gelegenheit sehen oder nur die US-Vorgabe nachzeichnen.

Bei den Quermärkten ist das Bild gemischt. Gold steigt um 0,35 Prozent auf 4.202 Dollar. Öl WTI fällt dagegen um 1,35 Prozent auf 89,20 Dollar. Bitcoin notiert bei 83.813 Dollar und liegt 0,30 Prozent höher. EUR/USD gibt leicht um 0,09 Prozent auf 1,1324 nach. Der Dollar bleibt damit ein Faktor, der Aktien, Rohstoffe und Krypto gleichzeitig sortiert.

Heute zählen Arbeitsmarkt, Industrie und die Notenbanktöne

Der Kalender liefert heute mehr als nur Hintergrundrauschen. Am Nachmittag kommen US-Daten, die direkt in die Zinserwartungen hineinlaufen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stehen um 14:30 Uhr an. Erwartet werden 201.000 nach 197.000 zuvor. Um 16:00 Uhr folgt der ISM-Industrie-Index. Die Erwartung liegt bei 54,8 nach 54,6 zuvor.

Worauf jetzt achten
  • 14:30 Uhr: USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Der Wert prüft, ob der Arbeitsmarkt weiter robust wirkt.
  • 15:30 Uhr: Euroraum: EZB-Präsidentin Lagarde spricht. Für den Euro zählt, wie fest sie den geldpolitischen Kurs rahmt.
  • 16:00 Uhr: USA: ISM-Industrie-Index und Auftritt von Fed-Mitglied Waller. Beides kann die US-Zinsdebatte am Nachmittag bewegen.

Die Nacht hatte bereits einen Fed-Termin mit Neel Kashkari. Für den europäischen Handel sind aber vor allem die Daten und die späteren Aussagen wichtig. Der Markt hat am Morgen zwar eine positive Vorlage. Er hat noch keine Antwort darauf, ob diese Vorlage den Nachmittag übersteht.

Um 9:00 öffnet Xetra. Der DAX startet dann zwischen asiatischem Rückenwind, festen US-Futures und dem eigenen schwachen Vortag. Genau diese Mischung setzt den Ton für die ersten Kurse in Frankfurt.

fbr.
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