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Märkte jvt / DFN-Redaktion · 29. September 2026, 15:00 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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US-Start: Nasdaq-Future steigt 0,26 Prozent, Tesla bremst

Die US-Futures deuten eine vorsichtige Erholung an. Europa liefert Rückenwind, doch um 16 Uhr testen Jobdaten und Verbrauchervertrauen die Ruhe.

Illustration: US-Start: Nasdaq-Future steigt 0,26 Prozent, Tesla bremst

Die Wall Street geht mit leichtem Rückenwind in den Start. Der S&P-500-Future steht bei 7.756 Punkten und liegt 0,12 Prozent im Plus. Der Nasdaq-Future steigt um 0,26 Prozent auf 30.644 Punkte. Der Dow-Future legt 0,14 Prozent auf 51.908 Punkte zu. Das ist eine Stabilisierung, aber noch keine Rückkehr in den Risikomodus.

Der Kontext zählt. Der S&P 500 ging zuletzt bei 7.684 Punkten aus dem Handel und verlor 0,77 Prozent. Der Nasdaq gab 0,92 Prozent ab, der Dow Jones 0,67 Prozent. Die Futures holen damit nur einen Teil der Verluste zurück. Historisch ist genau diese Zone heikel: Nach einem schwachen Schluss reicht ein grüner Future oft nicht, wenn die ersten echten Umsätze das Signal nicht bestätigen.

Europa liefert Rückenwind, aber keine Entwarnung

Europa übergibt freundlich. Der DAX steigt während der laufenden Xetra-Sitzung um 0,82 Prozent auf 25.583 Punkte. Das hilft der Stimmung, weil die Käufer in Frankfurt bisher nicht auf die schwächere US-Vorlage vom Vortag starren. Zugleich fällt der Euro auf 1,1347 Dollar und liegt 0,23 Prozent im Minus. Ein stärkerer Dollar kann US-Tech belasten, wenn Rendite- und Währungserwartungen wieder in dieselbe Richtung laufen.

Die Einzelwerte geben ein gemischtes Bild ab. Nvidia steigt vor dem Start um 1,68 Prozent auf 228,86 Dollar und stützt den KI-Komplex. Apple fällt dagegen um 0,78 Prozent auf 338,40 Dollar. Tesla verliert 3,94 Prozent auf 357,45 Dollar. Der Markt bekommt damit keinen einheitlichen Tech-Impuls. Er bekommt eine Rangliste: KI stark, Mega-Cap defensiver, Auto schwach.

Worauf jetzt achten
  • 16:00 Uhr: Das US-Verbrauchervertrauen wird bei 89,2 erwartet, nach 89,4 zuvor. Ein schwacher Wert würde die Konjunkturfrage zurück auf den Tisch legen.
  • 16:00 Uhr: Die offenen Stellen nach JOLTS werden bei 7,23 Millionen erwartet, nach 7,27 Millionen zuvor. Der Arbeitsmarkt bleibt der Hebel für Zinserwartungen.
  • Erste Handelsstunde: Nvidia, Apple und Tesla zeigen, ob der Future-Anstieg breit getragen wird oder nur an wenigen Schwergewichten hängt.

Um 16 Uhr trifft die Erholung auf den Datentest

Der Kalender macht den US-Start eng. Um 13:00 Uhr sprach EZB-Präsidentin Christine Lagarde, doch die wichtigeren Marktmarker liegen in New Yorks erster Handelsstunde. Verbrauchervertrauen und JOLTS kommen gleichzeitig um 16:00 Uhr. Damit fällt die erste Preisfindung nicht in ein ruhiges Vakuum, sondern direkt vor zwei Datenpunkten zu Konsum und Arbeitsmarkt.

Die erste Handelsstunde dürfte deshalb weniger auf das kleine Plus der Futures schauen als auf die Qualität dahinter. Hält Nvidia seine Stärke, während Apple und Tesla schwach bleiben, bleibt die Erholung schmal. Drehen dagegen mehrere große Sektoren mit, wird aus der technischen Stabilisierung ein ernsthafterer Versuch, den schwachen Vortag abzuschütteln.

jvt.
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