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KurseFriday, 18. September 2026
Märkte jvt / DFN-Redaktion · 18. September 2026, 15:01 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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US-Start: Nasdaq-Future steigt, Dow-Future bremst die Erholung

Vor der Eröffnung sendet die Wall Street kein einheitliches Signal. Tech bleibt gefragt, Europa liefert Schwäche, und der Dow fällt heute aus dem Takt.

Illustration: US-Start: Nasdaq-Future steigt, Dow-Future bremst die Erholung

Eine halbe Stunde vor der US-Eröffnung liefert der Future-Markt kein sauberes Aufbruchssignal. Der Nasdaq-Future liegt mit 29.786 Punkten um 0,15 Prozent im Plus. Der S&P-500-Future gibt bei 7.701 Punkten um 0,08 Prozent nach. Der Dow-Future fällt mit 52.056 Punkten um 0,31 Prozent.

Das wirkt klein, ist aber für den Start relevant. Die Wall Street kommt aus einem starken Schlussbild. Der S&P 500 ging zuletzt mit 7.638 Punkten und plus 1,14 Prozent aus dem Handel. Die Nasdaq legte auf 26.418 Punkte um 1,69 Prozent zu. Der Dow Jones stieg auf 51.778 Punkte und gewann 0,61 Prozent. Die US-Eröffnung startet also nicht aus Schwäche, sondern aus einer hohen Vorlage.

Tech hält die Führung, die Breite fehlt noch

Die Einzelwerte bestätigen den leichten Nasdaq-Vorteil. Nvidia steht bei 219,34 Dollar und plus 2,54 Prozent. Apple liegt bei 337,00 Dollar und plus 1,38 Prozent. Tesla notiert bei 366,20 Dollar und plus 2,27 Prozent. Das ist eine klare Führung der großen Wachstumswerte. Sie ist aber schmal.

Der schwächere Dow-Future stört das Bild. Wenn die Erholung nur an wenigen Tech-Namen hängt, reicht ein fester Nasdaq-Start nicht für eine robuste Marktbreite. Genau diese Trennung dürfte die erste halbe Stunde sichtbar machen: Kaufen Investoren den breiten Index weiter, oder verteidigen sie nur die Gewinner vom Vortag?

So kam es dazu
  • 04:54 Uhr: Japan meldete den BoJ-Zinsentscheid und das geldpolitische Statement.
  • 08:30 Uhr: Die Pressekonferenz der Bank of Japan setzte den geldpolitischen Ton für Asien.
  • 12:30 Uhr: EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprach, während Europa bereits handelte.

Europa übergibt Schwäche statt Rückenwind

Aus Europa kommt bis zum US-Start kein Rückenwind. Der DAX liegt während des offenen Xetra-Handels bei 25.415 Punkten und verliert 0,48 Prozent. Der Euro gibt gegen den Dollar leicht nach. EUR/USD steht bei 1,1472 und minus 0,07 Prozent.

Damit bekommt New York eine gemischte Übergabe. Europa drückt, der Dollar ist etwas fester, und die US-Tech-Schwergewichte halten dagegen. Der Kalender hat mit Japan und Lagarde genug Makro geliefert, doch die Kursreaktion konzentriert sich bisher stärker auf Aktienauswahl als auf eine einheitliche Zinsgeschichte.

Die erste Stunde testet die Trennung im Markt

Zur Eröffnung dürfte der Blick zuerst auf die Spanne zwischen Nasdaq und Dow fallen. Hält der Nasdaq-Vorteil, während der Dow schwach bleibt, handelt der Markt weiter selektiv. Dreht der S&P 500 schnell ins Plus, wäre das ein Zeichen, dass die Käufer breiter zugreifen.

Nvidia, Apple und Tesla liefern dabei die sichtbaren Prüfsteine. Die erste Handelsstunde dürfte zeigen, ob ihre Stärke den Index trägt oder ob Europas schwache Übergabe den US-Start ausbremst.

jvt.
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