
Morgenlage: Nasdaq-Future steigt 0,66 Prozent, Gold fällt
US-Futures geben Europa Rückenwind, doch Asien sendet kein klares Signal. Am Mittag schaut der Markt nach London, danach auf US-Daten. Gold fällt deutlich.
Die großen Indizes stehen überwiegend im Minus, und der Druck kommt klar aus den USA: S&P 500 und Nasdaq ziehen das Bild nach unten, während der Dow kaum nachgibt. Am stärksten fällt die Nasdaq mit minus 2,60 Prozent auf, daneben rutscht Amazon mit minus 4,57 Prozent und Nvidia mit minus 4,40 Prozent auffällig tief. Für den Handel in Frankfurt bleibt damit vor allem entscheidend, ob die US-Schwäche den Abgabedruck in Europa weiter verstärkt oder der DAX sich davon etwas abkoppelt.

US-Futures geben Europa Rückenwind, doch Asien sendet kein klares Signal. Am Mittag schaut der Markt nach London, danach auf US-Daten. Gold fällt deutlich.

New York schloss schwächer, aber nicht einheitlich: Microsoft und Amazon drückten, Nvidia hielt dagegen. Asien bekommt eine brüchige Vorgabe.

Die erste Marktreaktion nach Powells Auftritt wirkt nicht wie Entwarnung. Tech hält sich, der Dollar zieht an, der Dow bekommt Druck.

Nach Zinsentscheid, Projektionen und Statement kaufen Händler Tech und Gold. Der Dow hinkt hinterher. Das spricht für eine Tech-freundliche, aber nicht weiche Lesart.

Der Iran-Krieg treibt Öl und Renditen zugleich. Deshalb fallen Aktien nicht wie in einer normalen Krise, sondern wie in einem Inflationsschock.

Der DAX schloss fester, Europa ebenfalls. Unter der Oberfläche trennten sich Finanzwerte und Industrie von schwachen Autotiteln; New York legt nach.

Die Futures drehen vor der Eröffnung nach oben, Europa liefert ein kleines Plus. Doch um 20 Uhr hängt der Handel am Fed-Paket, nicht am Auftakt.

Der Zinsschritt gilt als ausgemacht. Brisanter wird, ob die Fed höhere Langfristzinsen hinnimmt. Dann bleibt Druck auf Aktien, Gold und Bitcoin.

Erwartet war ein Anstieg auf 3,1 Prozent. Eine halbe Stunde später steigen US-Futures und Gold. Der Markt handelt eher Erleichterung als Schock.

Vor der Xetra-Eröffnung stützen leicht feste US-Futures den DAX. Doch der schwächere Handel in Hongkong zeigt, wie abhängig Europa vom Fed-Signal bleibt.