
Wochenrückblick: Öl steigt 7,5 Prozent, Aktien bleiben blass
Der Freitag wirkte versöhnlich, doch über sieben Tage kippte die Erzählung: Öl zog kräftig an, Bitcoin verlor, Aktien retteten nur das Nötigste.
Die großen Indizes stehen überwiegend schwächer, nur der Dow Jones hält sich mit plus 0,02 Prozent knapp über der Nulllinie. Am härtesten trifft es den Nasdaq mit minus 2,60 Prozent; das drückt auch den S&P 500 deutlich ins Minus und belastet die Technologiewerte im gesamten Marktbild. Für den Tag schaut der Markt nun auf die US-Eröffnung, während der schwächere Euro und der starke Rückgang bei Tech den Ton vorgeben.

Der Freitag wirkte versöhnlich, doch über sieben Tage kippte die Erzählung: Öl zog kräftig an, Bitcoin verlor, Aktien retteten nur das Nötigste.

New York ging stark aus dem Handel, aber der KI-Leitwert zog kaum mit. Apple und Amazon trugen mehr, Gold verlor, Bitcoin hielt die Risikospur.

Der DAX ging fast unverändert aus dem Handel. Auffällig war der Abstand zum EuroStoxx 50. Siemens und Telekom hielten dagegen, Rheinmetall bremste.

Die CPI-Daten wirkten in der Schlagzeile heiß. Doch rund 30 Minuten nach Veröffentlichung lagen Nasdaq- und S&P-Futures klar im Plus. Der Markt liest eine andere Zeile.

Washington kauft eigene Staatsanleihen zurück, doch die Renditen steigen. Der Markt zweifelt nicht am Handel, sondern verlangt Prämien für lange Laufzeiten.

Um 14:30 Uhr zählt nicht nur die Jahresrate von 3,4 Prozent. Der härtere Test steckt in 0,4 Prozent im Monat und in der Energiefrage der Fed.

Die Erwartung für Großbritannien lag bei Stagnation. Danach legen US-Futures zu, Gold gibt leicht nach. Das riecht eher nach Entlastung als nach Euphorie.

Tokio und Hongkong geben mehr als 2 Prozent ab, doch die US-Futures senden kein klares Warnsignal. Vor Xetra zählt vor allem der US-Inflationstest.

New York ging schwächer aus dem Handel. Der Abend sah nicht nach Panik aus, aber nach einem Markt, in dem ein Gewinner die Breite nicht rettet.

Frankfurt ging deutlich schwächer aus dem Handel als der EuroStoxx 50. Die eigentliche Last lag bei den DAX-Schwergewichten.