
EZB-Pressekonferenz: Der DAX rutscht 2,23 Prozent ab
Nach der EZB-Pressekonferenz fallen DAX, Euro und Gold. Die erste Reaktion spricht für eine Botschaft, die Aktien nicht hören wollten.
Die großen Indizes stehen überwiegend schwächer, nur der Dow Jones hält sich mit plus 0,02 Prozent knapp über der Nulllinie. Am härtesten trifft es den Nasdaq mit minus 2,60 Prozent; das drückt auch den S&P 500 deutlich ins Minus und belastet die Technologiewerte im gesamten Marktbild. Für den Tag schaut der Markt nun auf die US-Eröffnung, während der schwächere Euro und der starke Rückgang bei Tech den Ton vorgeben.

Nach der EZB-Pressekonferenz fallen DAX, Euro und Gold. Die erste Reaktion spricht für eine Botschaft, die Aktien nicht hören wollten.

Erwartet war ein Leitzins von 2,65 Prozent. Doch nach dem Statement geben Aktien, Euro und Gold nach. Die erste Reaktion spricht für mehr Zinsdruck.

Die EZB-Anhebung auf 2,65 Prozent gilt als fast erledigt. Um 14:30 Uhr können US-Erzeugerpreise Öl-, Margen- und Fed-Sorgen neu sortieren.

Hongkongs Leitindex verliert 1,45 Prozent, Japan gibt nach. US-Futures stützen nur begrenzt; um 14:15 Uhr entscheidet die EZB.

New York ging schwächer aus dem Handel. Die Verluste saßen vor allem bei großen Tech-Namen, während Gold keine Fluchtbewegung lieferte.

Zum Xetra-Schluss rutschten viele Schwergewichte ab: Siemens, Allianz und Rheinmetall belasteten den Index, während SAP nur ein dünner Gegenpol blieb.

Vor der Eröffnung geben S&P 500, Nasdaq und Dow nach. Europas DAX-Schwäche erhöht den Druck, während Tesla als einzelner Gegenläufer auffällt.

WTI legt auf 94,15 Dollar zu, während der DAX vorbörslich bei 26.008 Punkten steht. Frankfurt muss klären, ob daraus Rotation oder Kostendruck wird.

New York beendete den Handel schwach: Dow und Big Tech drückten, Tesla und Broadcom hielten dagegen. Für Tokio zählt nun die Breite des Verkaufs.
Europa schloss ohne klare Richtung: Der DAX gab leicht nach, der EuroStoxx 50 hielt sich im Plus. New York muss den Abend nun sortieren.