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Märkte jvt / DFN-Redaktion · 20. October 2026, 22:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit
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US-Schluss: Dow steigt 1,02 Prozent, Nasdaq bleibt stecken

New York beendet den Handelstag ohne Tech-Euphorie: Der Dow zieht klar an, während Apple, Microsoft und Nvidia den Nasdaq ausbremsen.

Illustration: US-Schluss: Dow steigt 1,02 Prozent, Nasdaq bleibt stecken

New York ging mit einem schiefen Plus aus dem Handel. Der S&P 500 schloss bei 7.713 Punkten und lag 0,28 Prozent höher. Der Dow Jones stieg auf 52.496 Punkte und gewann 1,02 Prozent. Der Nasdaq kam dagegen kaum vom Fleck und beendete den Tag bei 26.425 Punkten, ein Minus von 0,02 Prozent.

Das Bild war damit klarer als die Indexstände auf den ersten Blick wirken. Die Wall Street kaufte nicht den gesamten Markt. Sie mied Teile der großen Tech-Gewichte und ließ den Dow davonlaufen. Für einen Tag, der global als Vorgabe gelesen wird, ist das ein nüchterner Befund: Der Risikoappetit war vorhanden, aber er floss nicht in die üblichen Nasdaq-Zugpferde.

Die Zahl dahinter
1,02 Prozent

So stark legte der Dow Jones zum US-Schluss zu. Der Abstand zum Nasdaq zeigt, wo die Käufer heute nicht mehr blind zugriffen.

Der Dow setzte sich ab, weil Tech nicht trug

Bei den Einzelwerten lag die Bremse offen auf dem Tisch. Apple verlor 1,00 Prozent auf 339,50 Dollar. Microsoft gab 0,31 Prozent auf 531,87 Dollar nach. Nvidia schloss 0,29 Prozent tiefer bei 216,47 Dollar. Broadcom trat mit minus 0,07 Prozent bei 334,37 Dollar ebenfalls auf der Stelle.

Diese vier Namen reichen nicht aus, um den gesamten Markt zu erklären. Sie erklären aber, warum der Nasdaq trotz eines freundlichen Gesamtbildes nicht mitzog. Wenn mehrere große Tech-Titel gleichzeitig nachgeben, wird aus einem Indexplus schnell ein Seitwärtstag. Der S&P 500 profitierte noch von der Breite, der Nasdaq nicht.

Amazon fiel aus diesem Muster kaum heraus. Die Aktie gewann 0,07 Prozent auf 262,63 Dollar. Das war ein Plus, aber kein Signal. Tesla war auffälliger. Die Aktie stieg 1,54 Prozent auf 373,71 Dollar und lieferte damit den stärksten Impuls unter den genannten Einzelwerten. Für den Nasdaq reichte auch das nicht.

Bitcoin hält sich besser als Gold

Außerhalb der Aktienindizes lief die Bewegung ebenfalls gegen die einfache Risikoformel. Bitcoin stieg auf 82.555 Dollar und gewann 0,87 Prozent. Gold fiel dagegen auf 4.141 Dollar und verlor 0,45 Prozent. Beide Werte wurden nicht gleich behandelt. Der Markt suchte also nicht pauschal Schutz und nicht pauschal Risiko.

Diese Trennung ist für die Einordnung wichtiger als der kleine Nasdaq-Rückgang. Gold gab nach, während Bitcoin zulegte und der Dow deutlich im Plus schloss. Das passt zu einem Handelstag, an dem Liquidität nicht aus dem Markt floh, sondern selektiv verschoben wurde.

Für Asien kommt damit eine gemischte Vorgabe. Tokio übernimmt in der Nacht keinen schwachen US-Schluss, aber auch keinen sauberen Tech-Schub. Der europäische Morgen bekommt ein Dow-Plus als Rückenwind und einen Nasdaq-Warnhinweis dazu: Breite Stärke ja, Tech-Führerschaft nein.

jvt.
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