
US-Start: Nasdaq-Future fällt 0,24 Prozent, Dow steigt
Europa liefert keinen Crash, aber auch keinen Schub. Kurz vor New York zeigt der Markt eine Rotation: Tech wackelt, Apple stützt, Tesla bleibt der Störfaktor.
Die Börsen zeigen ein klares Gefälle: Europa gibt nach, die US-Indizes stehen noch deutlicher unter Druck, nur der Dow Jones hält sich mit 0,02 Prozent im Plus fast flach. Am auffälligsten ist der Nasdaq mit minus 2,60 Prozent, dahinter folgen der S&P 500 mit minus 1,21 Prozent und mehrere schwere Einzelwerte aus dem Chip- und Plattformsektor. Heute schaut der Markt vor allem darauf, ob sich die US-Schwäche auf die laufende europäische Sitzung überträgt und ob der Euro bei 1,1194 Dollar weiter unter Druck bleibt.

Europa liefert keinen Crash, aber auch keinen Schub. Kurz vor New York zeigt der Markt eine Rotation: Tech wackelt, Apple stützt, Tesla bleibt der Störfaktor.

Der Ausverkauf kommt aus Tokio und Hongkong, nicht aus den US-Futures. Für Frankfurt zählt damit die Risikostimmung, bevor der ADP-Bericht den Takt ändern kann.

New York beendete den Tag schwach. Apple stach heraus, doch Nvidia, Microsoft, Amazon und Tesla zogen den Markt nach unten.

Weniger neue Jobs würden Zinssenkungshoffnungen nur stützen, wenn auch die Stundenlöhne nachgeben. Genau dort liegt das Risiko für Freitag.

Der DAX ging klar schwächer aus dem Handel. Auffällig ist die Lücke zu Europa: Die Verluste saßen vor allem in deutschen Schwergewichten.

Schwächere US-Daten stützen den DAX nicht mehr automatisch. Der Markt preist niedrigere Zinsen, aber zugleich ein härteres Gewinnrisiko ein.

Die US-Daten zu Industriepreisen und offenen Stellen liefern keine Entwarnung. Tech gibt nach, Gold fällt, der Dow bleibt ruhig. Der Risikoabbau ist selektiv.

Futures geben nach, Europa liefert eine rote Vorlage. Doch Nvidia und Tesla halten dagegen. Um 16 Uhr kommen Einkaufsmanagerdaten und offene Stellen.

Asien übergibt Europa ein Minus, die US-Futures treten fast auf der Stelle. Um 11:00 Uhr wird die Inflationszahl zum ersten Test für den DAX.

New York ging uneinheitlich aus dem Handel: KI-Namen hielten, Amazon und Microsoft drückten. Für Tokio zählt nun, ob daraus mehr wird.