
DAX verliert 2,3 Prozent: US-Daten belasten Aktien über Zinsen und Gewinne
Schwächere US-Daten stützen den DAX nicht mehr automatisch. Der Markt preist niedrigere Zinsen, aber zugleich ein härteres Gewinnrisiko ein.
Die großen Indizes schließen am Samstagabend tiefer. Der DAX verliert 0,75 Prozent, in den USA liegt der Dow Jones mit 1,23 Prozent am schwächsten. Auffällig ist die Breite der Schwäche: Auch S&P 500, Nasdaq und EuroStoxx 50 geben nach, während der Euro zum Dollar leicht auf 1,1204 nachlässt. Der Blick richtet sich damit auf den Wochenauftakt der Futures, denn heute ist der Kassamarkt zu und neue Impulse kommen erst zur nächsten Session.

Schwächere US-Daten stützen den DAX nicht mehr automatisch. Der Markt preist niedrigere Zinsen, aber zugleich ein härteres Gewinnrisiko ein.

Die US-Daten zu Industriepreisen und offenen Stellen liefern keine Entwarnung. Tech gibt nach, Gold fällt, der Dow bleibt ruhig. Der Risikoabbau ist selektiv.

Futures geben nach, Europa liefert eine rote Vorlage. Doch Nvidia und Tesla halten dagegen. Um 16 Uhr kommen Einkaufsmanagerdaten und offene Stellen.

Asien übergibt Europa ein Minus, die US-Futures treten fast auf der Stelle. Um 11:00 Uhr wird die Inflationszahl zum ersten Test für den DAX.

New York ging uneinheitlich aus dem Handel: KI-Namen hielten, Amazon und Microsoft drückten. Für Tokio zählt nun, ob daraus mehr wird.

Europa ging breit schwächer aus dem Handel. Auffällig war Rheinmetall, während Volkswagen gegenhielt. Jetzt entscheidet der US-Abend, ob der Druck bleibt.

Die US-Futures stehen vor der Glocke rot, der DAX gibt nach. Entscheidend wird, ob Nvidia den Nasdaq allein belastet oder den Markt breiter zieht.

Am Freitag schaut der Markt auf 58.000 erwartete neue Stellen. Für Fed, Dollar und Aktien zählt, ob die Stundenlöhne die Inflationsangst nähren.

Schwache Asien-Börsen und rote US-Futures liefern Europa wenig Rückenwind. Der Öl-Anstieg macht die deutsche Verbraucherpreiszahl vor Xetra unbequemer.

Die US-Futures starten kaum verändert, Krypto liefert keinen Stresshinweis. Der stärkste Ausschlag kommt von WTI und vom schwächeren Euro.